Danke. Schön.

Mittwoch, 21. März 2012

Ihr Lieben.

Das Taschenbuch DIE BESTE ZUM SCHLUSS erscheint in den nächsten Tagen. Ich liebe das Baby. Und wie man an den Vorbestellungen merkt – ihr auch. Danke! Freut mich!

DIE BESTE ist bereits jetzt mein größter literarischer Erfolg und wird es vorerst auch bleiben, denn in nächster Zeit wird es keinen neuen Birbækroman geben.

Verlagsgruppe Lübbe und Däne sind übereingekommen, ihren Vertrag über weitere Romane im gegenseitigen Vernehmen aufzulösen.

Das hat natürlich Gründe und dazu möchte ich eines ganz deutlich sagen:

DANKE!

Ich bin sehr, sehr glücklich mit den Romanen, und möchte hier all die guten und wachen Menschen danken, die ich auf Tour und Buchmessen-, in Hotelbars und Meetings, auf Bühnen und während Lesereisen kennen gelernt habe. Danke auch an jeden von euch da draußen, der meine Babys beim Wachsen unterstützt hat; Verlagsmitarbeiter, Journalisten, Buchhändler, Leser – DANKE!
Besonderen Dank gilt Alex Dörrie (Another Dimension) für außergewöhnliche Pressearbeit und Jürgen Stahl (Stahl Entertainment) für außergewöhnliche Auftrittsmöglichkeiten. Sowie Selim Özdogan, Nicola Bartels, Angela Drescher, Harald Braun, und Dutzende mehr, für außergewöhnlichen Beistand.

Es war eine schöne Dekade mit 5 Romanen, hunderte Leseshows und tausende Begegnungen, doch nun werde ich eine literarische Atempause einlegen.  Zudem habe ich alle Frauenmagazinkolumnen gekündigt und ich werde erst mal nicht mehr auf Tour gehen. Stattdessen werde ich mich vorerst ausschließlich, um meine zweite Schreibleidenschaft kümmern: Film. Sprich: Drehbücher.  (Neben mir steht der deutsche Comedypreis für Danni Lowinski als „Beste Serie“ und grinst mich an. Danke für Glückwünsche und sorry für Hasenzähne…)

Nochmals vielen Dank für vielvielvielviel Love und Lachfalten und Input und Wahrhaftigkeit und Nanosekundenfreundschaften und in Anlehnung auf meine Lieblingsdankeseite aus WAS MICH FERTIGMACHT… Danke den vielen, die mich so akzeptiert haben, wie ich bin – ich liebe euch beide. ,o)

Danke. Schön.

Michel.

 




Schön!

Montag, 7. November 2011

Ihr Lieben.

Die An- und Nachfragen von euch mehren sich und ich verspreche, lange müsst ihr nicht mehr warten, dann gibt es Neuigkeiten.

Vorweg dieses…

Am 11.11.2011 erscheint DIE BESTE ZUM SCHLUSS als Taschenbuch.
Laut Verlag sind die Vorbestellungen sehr, sehr schön.

Die letzten Monate habe ich im Drehbuch DIE BESTE verbracht.
Laut Autor ist das Ergebnis sehr, sehr schön. Das finden die Produzenten auch, was ja nie schaden kann. ,o)
Jetzt dreht es sich um Regie und Cast. Wir sind in Gesprächen.

Zur Zeit schreibe ich fleissig Drehbücher für die RTL-Action-Serie COUNTDOWN, was echt Laune macht. Prod-Team, Figuren, Fälle, Redaktion = Spaß!
“Suizid” ist bereits abgedreht. “Rache!” und “Nutte Nummer Fünf” werden momentan gedreht, fehlt nur noch das “Finale”, das ich momentan plotte.
Es macht solche Laune, dass ich wohl ne Episodenrolle übernehmen werde. Natürlich als Däne. Aber nüchtern. Ein Novum in meiner Darsteller-Karriere.

DANNI LOWINSKI entwickelt sich auch. Die Autorenkollegen haben mir den romantischen Höhepunkt der neuen Staffel vermacht und das finde ich sehr, sehr schön.
Mittwoch ist Drehbeginn für die Staffel und zuerst erfolgt natürlich – wichtig – lecker Warm-Up-Saufen. Freue mich meinen alten Headwriter wiederzusehen und natürlich die sweete Crew.

MÄDCHEN – UND ANDERE KATASTROPHEN ist nun seit einem halben Jahr auf dem Markt. Nie vergesse ich die Buchpräsentation auf dem Atlantik. Randvoll mit Antiwürgpillen vor tausend Zuschauern. Einer ist mir besonders in Erinnerung geblieben, der ältere Herr, der mich anschließend abpasste und meinte `So was hätte er noch nie gehört.’ Bis heute frage ich mich, wie er das gemeint hat…
Die Zeichnungen der Fortsetzung der Kinderbuch-Duologie nehmen auch Gestalt an.
DER ERNST DES LEBENS KANN MICH MAL erscheint im Januar. Texte sind schon fertig und, he, ich mag sie! Sehr!

Die Telefone eiern über den Tisch, wie besoffene Torschützen, ich mache mich mal wieder ran und hoffe, es geht euch so gut, wie ich mich heute fühle.

Leben is gut.

Sehr, sehr schöne Grüße.

Euer Däne 11/09/2011




Filmförderung

Montag, 12. September 2011

Ihr Lieben.

Hurra! Die Filmförderung NRW hat beschlossen, das Drehbuch für den Kinofilm zu fördern. Und so sitze ich nun und schreibe die erste Fassung. Danach suchen wir – die Produzenten Philipp Steffens von GREENSKYFILMS &  Axel Kühn von SHINE GROUP und Autor – einen passenden Regisseur, der macht einen großartigen Cast, dann drehen wir Anfang 2012 und gehen schon gehen wir im Herbst 2012 ins Kino und haben 2 Stunden große Gefühle. Ah, ich freue mich drauf!
Aber zuerst schreibe ich jetzt mal eine schöne erste Fassung.

Meistens versuche ich ja schwierige Themen mit leichter Hand zu erzählen. So auch in meiner persönlichen Lieblingsfolge von DANNI LOWINSKI. „MONSTER“. Zu sehen am 16.05. um 21h15 auf SAT1.

Außerdem habe ich an dem Auftritt auf MEIN SCHIFF dermaßen gefallen gefunden, dass wir – DER REISEBÜRO  und Autor – uns überlegt haben, etwas Ähnliches an Land zu machen.

Daher gibt es nun das Angebot, im Sommer auf Mallorca, 2 Lesungen von mir –1x Literatur, 1x Sitdowncomedy – innerhalb einer Woche zu sehen. Beide Lesungen finden in der Location statt, in der man dann auch eine schöne Woche Urlaub verbringen kann. Wer neugierig ist, kann sich hier informieren. http://www.lti.de/cms/website.php?id=/de/news/data7145.htm

Viel Spaß und bis bald!

Euer Däne

PS:  Manchmal schreibe ich auch Geschichten ohne Knutschen. SURFEN, die härteste Kurzgeschichte, die ich je geschrieben habe, ist in der Anthologie BERLIN – BLUTROT erschienen.




Zurück an Land!

Samstag, 7. Mai 2011

Die „MEIN SCHIFF“-Reise war ein Hammer. In der X-Lounge würde ich gerne leben. Und in der Hängekoje, 30 Meter über dem Meer, gerne sterben.

Wow.

Die Lesung war auch lustig. Der Saal; ein Klassiker mit Empore, so was sieht man an Land kaum noch – und ich schon gar nicht. Wann habe ich schon mal 1100 Zuschauer?! Außer auf ner ganzen Tour zusammen. ,o)

Zum Glück musste ich unterschreiben 2 Jahre nichts über die Reise zu publizieren, sonst würde ich hier richtig ins Schwärmen kommen. Aber seit DFWs „Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich“, schützt man sich ein bisschen gegen Autorenwallungen. Dabei hätte man von mir nichts zu befürchten. Im Gegenteil. Wahrscheinlich steche ich schon dieses Jahr wieder in See.

Nachdem gestern mein Rod-Stewart-Schmach(!) beim NRW-DUELL ausgestrahlt wurde, ist das Schlimmste überstanden.

nrw-duell-dänenklatsche

Jetzt gibt es nur noch gute Nachrichten.

Der neue Susanne Bier Film ist da! Wer sie noch gar nicht kennt – nachholen. Ich bewundere ihre Inszenierung, den Cast und das es bei ihr fast nie um die Schuldzuweisung geht, sondern um die wirklich wichtigen Emotionen. „Nach der Hochzeit“, „Brüder“ und „Things, we lost in the fire“ nun „In einer besseren Welt.“ Schaut es euch an, wenn ihr auf emotionale Geschichten steht.

Außerdem…
Danni Lowinski ist vorgestern gut gestartet. Suba!

Doch…
Über alles thront natürlich die heutige Veröffentlichung von

MÄDCHEN UND ANDERE KOMISCHE DINGE.
http://www.amazon.de/Mädchen-andere-komische-Michel-Birbæk/dp/3833938382/ref=sr_1_6?s=books&ie=UTF8&qid=1300364296&sr=1-6

Nach dem Erfolg der „Lachfalten-Tour“, erscheinen die „Kindergeschichten“ nun endlich auch als Buch – inklusive neue Geschichten.

In „Mädchen und andere komische Dinge“ geht es um den kleinen Michel, wie er …

- Storchfallen baut, um keinen kleinen Bruder zu bekommen…

- einen Pudel als Fußball benutzt, um für die WM fit zu sein…

- die Sache mit den Mädchen und Zivilgarage begreift – oder auch nicht…

- den Schulschläger pädagogisch wertvoll mannopuliert…

- und das öde Spiel „Tante Doktor“, mit Hilfe von Fröschen, unbeschadet übersteht.

Viel Spaß!

Euer Däne
PS: Das Kinderbuch ist ab 10 empfohlen. Ich war wohl zu frech. ,o)




neues Jahr, neues Glück!

Donnerstag, 17. März 2011

Während DIE BESTE nun bei der Filmförderung liegt und dort hoffentlich auf positive Resonanz und Unterstützung stößt, ist der Roman für den Liebesromanpreis DELIA (www.delia-online.de) vorgeschlagen worden.

Auf der Shortlist ist DIE BESTE, das einzige Buch von einem männlichen Schriftsteller. Und das finde ich interessant, denn…

Immer wieder erfahre ich im Gästebuch, in Foren, bei den Lesungen und in Talkshows, wie viele Frauen staunen, dass ein Mann über solche Themen schreibt. Man hat mir mehrmals unterstellt, dass ich in Wahrheit Michaela Birbæk heiße…

Auch bei Interviews muss ich mich immer wieder erklären, oder gar rechtfertigen, wieso ich über Beziehungen schreibe. Dabei rede ich mit meinen Freunden ganz normal über Liebe, Ängste und Sehnsüchte. (Ok, ok, und über Fussball, Radsport, Fussball, Radsport, Fussball, Radsport…) 
Mit meinen Freunden geht das also. Wieso haben Männer dennoch diesen Emo-Nerd-Ruf? Ich kenne jede Menge “coole” Typen, die jederzeit über ihre Gefühle reden können – und es auch gerne tun. Es wird also höchste Zeit, dieses komische Bild von uns gerade zu rücken – oder zumindest genauer zu beleuchten.

Und daher…

Männer! Hiermit rufe ich euch auf: Redet über eure Sehnsüchte, Bedürfnisse und Beziehungen. Unsere Gefühle sind nicht besser. Aber auch nicht schlechter. Sie sind eben anders. Unsere. Verglichen mit Frauen, kommunizieren wir unsere Emotionen aber anscheinend zu selten. Warum? Reden wir wirklich nicht gerne über Gefühle? Oder hören Frauen bei unseren Gefühlen weg? Verstehen die Kumpels uns wirklich besser? Und wenn ja, warum?

Schreibt mir, worüber ihr mit Frauen nicht reden könnt – aber gerne würdet. (Ausgenommen alles, was den 1.FC Köln betrifft!!)

Dann verspreche ich eins: Wenn ich den DELIA gewinne, setze ich eine PR-Firma darauf an, dieses Thema „Männer & Gefühle“ in der Öffentlichkeit mal ein bisschen anders aufzumachen. Wird sicher lustig und wer weiß – vielleicht kommt wieder mal was Neues bei rum, wie so oft, wenn man alte ausgetretene Pfade hinterfragt.


And now for something completely different…

Im DEZ hatte ich euch gebeten, mir eure Lieblingszitate zuzuschicken. Jetzt könnte man eine Anthologie herausbringen. Dauert aber lange. Daher hier kurz und lustvoll meine TOP 5 Liste.

FÜNF ZITATE

·      Mit einem freundlichen Wort und einer Waffe erreicht man mehr als mit einem freundlichen Wort allein …

·      Wenn es nicht einfach ist, dann isses einfach nicht.

·      Wenn die Wurst so dick ist wie das Brot, darf das Brot so dick sein wie es will.

·      Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.

·      Everything will be okay in the end. If it’s not okay, it’s not the end!

Danke!

So, und nun packe ich für eine Woche MEIN SCHIFF und für meine allererste Lesung auf Wasser – und der allerersten Lesung aus MÄDCHEN UND ANDERE KOMISCHE DINGE – als Buch. Ab 17 März im Handel!

Wenn ihr beim Lesen einen Bruchteil des Vergnügens habt, welches ich beim Schreiben hatte, wird es ne Menge Lachfalten geben. ,o)

Viel Spaß, wünscht euch…

euer Däne/Dänin.




Früher Vogel fängt den Wurm, also…

Dienstag, 8. Februar 2011

Guten Rutsch!

Letzte Woche habe ich mein Livejahr 2010 beendet. Die Lesungen waren großartig. Es gibt nichts schöneres für einen Künstler, als wenn die Veranstalter genau so viel Lust auf die Lesung haben, wie das Publikum. DANKE!

Ein Tag Nordseeküste, nächster Tag Bayern. Da lernt man nicht nur Land, sondern auch Leute kennen, vor allem aber auch – die gute alte Bahn.Höhepunkt der Bahnanekdoten war der Zug, in dem die Reisenden applaudierten, als der Zug endlich den Zielort erreichte.

Doch auch im Hotel erfährt man neues. Zum Beispiel ein ganz interessantes PR-Konzept für “Frauenversteher”. Bei Ankunft ist Hotelzimmer und Bad bereits voller langer Frauenhaare. Genial! So etwas ist nicht nur prim a) für den schlechten Ruf, sondern auch viel b) quemer, als Abends auf der Lesung, beim gemeinsamen Foto, lange Haare klauben, die man dann morgens, nach einer weiteren einsamen Nacht, im Zimmer verstreut. 
Wieder was gelernt. Reisen bildet.

Ich lerne Deutschland immer besser kennen und Europa mich. Meine internationale Verbreitung schreitet langsam, aber voran. Jetzt können auch Bulgaren BEZIEHUNGSWAISE lesen.
Ick freu mir!

Gleichzeitig ist DIE BESTE ZUM SCHLUSS schon in die 2te Auflage gegangen.
Hurra!

Außerdem ist WAS MICH FERTIGMACHT als Taschenbuch in die 6te Auflage gegangen.
Hurra!

Des Weiteren wird gerade die Verfilmung von DIE BESTE ZUM SCHLUSS verhandelt.
….!!!!

Ich hab also meine Weihnachtsgeschenke schon bekommen. Danke dafür!

Nun, die allerletzte Öffentlichkeitshandlung dieses Jahr, danach nur noch intime Buchstaben….

Danke für eure Unterstützung, Inspiration und langen Haare. Ich hoffe, wir sehen uns 2011 wieder. Dann mit den lustigen Kinderbüchern, auf die ich mich seit 10(!) Jahren freue.

Alles Gute! Genießt das Leben, Weihnachten und den Jahreswechsel.

Viel Liebe, Essen, Liebe und Sport und Liebe wünscht euch…

Euer Däne.

PS: Mein Lieblingsspruch des Jahres, stammt von meinem Kumpel Michael Krieg:
„Früher Vogel fängt den Wurm. Aber zweite Maus kriegt den Käse.“

Und eurer?




Zwischendurch

Montag, 22. November 2010

Ihr Lieben.

Danke für die vielen schönen Glückwünsche zu DIE BESTE ZUM SCHLUSS, zu Danni Lowinski, der Schreibtour und dem Radiointerview mit Thorsten Otto.

Kennt ihr das; ein Tag geht ihr vor die Tür und alle sind unfreundlich… Am nächsten Tag geht ihr vor die Tür und alle sind freundlich…Man fragt sich, was zum Henker ist in der Zwischenzeit passiert?? Sinds die Sterne? Das Wetter? Die Fußballergebnisse? (Dann sind wir in Köln geliefert) oder vielleicht doch etwas, was wir selber beeinflussen? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich momentan besonders viele großartige Reaktionen bekomme und sich plötzlich neue Türen öffnen, und ich das wunderbar finde, und ich nicht die geringste Ahnung habe, was ich dazu beitrage. Klar, ich schreibe und ich trete auf. Aber das mache ich ja schon seit gefühlten 100 Jahren. Also, was mache ich anders, als sonst? Keine. Ahnung.
Vielleicht ist es so, wie Mads in DIE BESTE sagt: Vielleicht passt irgendwann einfach mal alles zusammen.

In diesem Sinne, an jeden da draußen, der hart arbeitet und noch nicht erntet, was er möchte: Dranbleiben. Weiter säen. Egal ob in der Liebe, im Job, oder in deiner persönlichen Entwicklung: Eines Tages passt alles zusammen. Und dann wird geerntet.

LIVE

Für alle Kölner: Ich bin diesen Monat 2x zu Gast in Kölner Leseshows.

Am Sonntag geht’s los im BACKES, mit den Kollegen Schwab, Schiffer und Becker, die bestimmt auch herrlich singen werden. Ich habe 25 Minuten Zeit mich über das Thema „Wollen & Schmollen“ auszulassen. Dementsprechend werde ich Kolumnen aus dem „Frauengeschichten“-Programm präsentieren, über die die Rhein-Neckar-Zeitung freundlicherweise meinte:

„Vergesst Mario Barth, dessen Beziehungsarbeit sich darin erschöpft, seiner Freundin nörgelnd zum Handtaschenkauf zu folgen. Versucht lieber den Schriftsteller Michel Birbæk, der auf manchmal verzweifelte, aber immer saukomische Weise versucht, Frauen zu verstehen. Einen dieser Versuche startete der in Köln lebende Däne jetzt in der “Pepperbar”. Dort kam das rüber, was im Fernsehen anscheinend heutzutage unmöglich ist: intelligentes unpolitisches Kabarett.”

http://www.lesezeichenonline.com/Home.html

http://www.backeskoeln.de/

Eine Woche später am Samstag den 30.10 geht es dann ins Polizeipräsidium. Wieder zu 4t. Wieder 20-25 Minuten Zeit. Ich weiß noch nicht, welche Texte ich lesen werde. Lasst euch überraschen.

Für die vielen Kartenanfragen, hier noch mal die Kartenhotline. Früh buchen, die letzten Shows  waren ausverkauft.

tateramortplakat

Ich wünsche euch eine herrliche Zeit. Genießt den Herbst, bald ist Winter und dann, oh ja, dann wird’s wieder Frühling… Ist das Leben nicht großartig?

Michel




Sprachlos

Freitag, 22. Oktober 2010

Ein unter Schriftstellern gefürchteter Satz lautet: Mir fehlen die Worte.

Eure Reaktionen auf meine SCHREIBTOUR sind …. einfach… nun ja…. also, echt….

DANKE.

Da das Wetter hier momentan Dinge macht, die ich nicht so brauche, werde ich mein Heil wohl zuerst bei den südländischen Tipps versuchen und mich im Frühjahr auf die nordländischen und deutschen Tipps konzentrieren.

Die Geschichten & Backstorys, die zum Teil an den Einladungen dranhingen, haben mich wirklich… nun ja…. also…. echt…

Vielen. Dank.

BABY IM SHOP!

Dank eurer Vorbestellungen ist DIE BESTE gut gestartet. Falls ihr weitere Babys verschenken oder signiert haben wollt, ist der Shop nun auch darauf eingestellt.

DANKE…

… für die sweeten Amazon-Rezis. Wie ich mitbekomme, haben die Rezis und Sternchen viele Menschen, denen ich noch unbekannt war, dazu ermutigt einzusteigen. Klasse!

… auch für die vollen Lesungen, inklusive schönen persönlichen Reaktionen, popelnden Kindern in der ersten Reihe und wachen Augen-Blicken beim signieren.

… auch für die unzähligen, schönen Mails, die ich alle gelesen und abgefeiert habe, aber nicht alle beantworten kann, außer ich verschiebe den nächsten Roman um 2-3 Jahre. Eure Worte tun gut. Die Einladungen, Fotos und Beobachtungen auch. Sehr.
Hoffe, ich kann’s euch mit meinen Worten zurückgeben.

Danke. Schön.

Michel.




Die grosse Schreibtour

Montag, 13. September 2010

Vor einiger Zeit fragte mich eine Moderatorin, wie ich Schreiben definieren würde.

Ich antwortete spontan: “Einsam.”

Das erstaunte uns beide und weil sie vom Fernsehen war, korrigierte ich schnell, Hey! Und natürlich sauwitzig! Und, hey!, Hammer! Promis! Sex! Wahre Liebe!! Hey, schau, ich kann steppen!!

Doch das kleine fiese Wort glänzte durch Nachhaltigkeit…

Seitdem habe ich nachgedacht.

In den letzten 15 Jahren habe ich fast durchgängig geschrieben. Irgendwas liegt immer und wartet auf neue Buchstaben. Romane, Drehbücher, Kolumnen, und und und…

Und die meiste Zeit bin ich dabei allein.

Oh ja, Schreiben ist ein verflucht einsamer Job. Man hat zu wenig Kommunikation, Reflexion und vor allem Inspiration. Ein Leben, das so rein gar nicht zu einem Kontaktjunkie passt, daran ändert auch keine Buchmesse, Lesetour oder das Kölner Nachtleben etwas, darum habe ich beschlossen, selbst mehr dran zu ändern…

ICH GEHE AUF TOUR!

Aber nicht auf Lesetour, sondern auf Schreibtour.

Ich werde Schreiben und dabei neue Städte und Menschen kennenlernen. Und aufs Meer sehen. Und die Schreibtour hat bereits angefangen…

Ein Kapitel des neuen Romans entstand auf der Terrasse vom “schwarzen Diamanten” in Kopenhagen. Ich schrieb ein bisschen in einem italienischen Landhaus, im Gästezimmer einer italienischen Großfamilie. Manches auf Einladung der TUI in einem Kretahotel. Manches auf einer Kneipenterrasse an der Ostsee. Ein paar gute Seiten in einem Hotel in Hannover. Manches im Zug. Einiges soll dieses Jahr noch am Meer entstehen. Manches in Berlin. Und das Ende des Roman schreibe ich 2011 auf einer Kreuzfahrt.

Bis dahin suche ich weitere Orte, die inspirieren und Spaß machen. Vielleicht DAS Hotelzimmer mit DEM Ausblick…. oder DIE Wohnung in DER Stadt … gerne DAS Ferienhaus an DEM Meer…  Wer diesbezüglich Ideen hat, bitte melden. Bin gespannt.

Gespannt bin ich auch auf den ERSTVERKAUFSTAG, wie es so schön heißt.
Während ich den nächsten Roman schreibe, erscheint DIE BESTE ZUM SCHLUSS. Geburtsstunde: Immer wieder ein großartiges Gefühl…

Michel

* DIE BESTE ZUM SCHLUSS - Neues Baby ab 28/8 im Handel.
* PETRA – neue Kolumne 09/2010.
* SENDUNG MIT DER MAUS – Dänische Anmoderation 29/08 2010.




Sommer

Montag, 19. Juli 2010

Kurz vor WM und Tour de France und Familienbesuch in und aus Dänemark noch ein paar Zeilen.

Am 27/5 moderiere ich eine Buchpräsentation in Bonn. “Dänemark – Eine Nachbarschaftskunde. Erkundungen im „glücklichsten Land Europas“” Geschrieben hat das Buch Dr. Bernd Kretschmer, ein Deutscher, der den Großteil seines Lebens für Dänen gearbeitet hat. Das ist für mich insofern spannend, da ich als Däne den Großteil meines Lebens für Deutsche arbeite. Interessant, welche Parallelen man erkennt – und welche nicht.
Wer mehr über Dänemark wissen will, wird in Bernds Buch fündig werden, sogar ich erfuhr ein paar Dinge, die ich nicht wusste. Wer die Show live sehen will: 19h im dänischen Kulturinstitut Bonn. Danach Häppchen und Alkohol – typisch dänisch.

Ich schreibe momentan für Danni Lowinski, die neue SAT-1-Serie mit Annette Frier. Ich schrieb schon für ihre letzte Serie, aber da war das Endergebnis nicht so doll, was weder an ihr oder mir lag. Diesmal stimmt das Gesamtpaket und so rockt die Sache um so mehr. Habe lange nicht mehr für eine deutsche TV-Serie geschrieben, die ich selber so gut fand. Schaut ruhig mal rein, macht Laune.

Das Taschenbuch Nele & Paul ist heute erschienen und ich freue mich über feedback, auch bezüglich der neuen Cover. Die sollen jetzt bei allen meinen Büchern beibehalten werden und zur Wiedererkennung beitragen. Natürlich gilt mein Hauptanliegen aber dem inhaltlichen Feedback. Ich liebe dieses Buch. Ich habe gerade eine Leserunde mitgemacht, dabei wurde mir wieder klar, wie viel von mir in diesem Buch steckt. Kann man hier nachlesen. http://www.leserunden.de/index.php/board,246.0.html?PHPSESSID=d90b19692fbaddc206cbb395e8df2fde

Es kommen auch so langsam Livetermine für DIE BESTE ZUM SCHLUSS rein, so wie Radio und TV. Mehr dazu bald.

Ich wünsche euch einen herrlischen Sommer, den Titel und viel, viel Liebe. Nicht nur körperliche. ,o)

Michel

PS: Wenn einer meiner Babys in die nächste Auflage geht, steht mir, laut Vertrag, 2 Freiexemplare zu. Klingt nach nicht viel, aber der Symbolcharakter ist enorm! Heute war es wieder so weit: Die Post brachte ein Päckchen mit 2x WENN DAS LEBEN EIN STRAND IST, SIND FRAUEN DAS MEHR und hey, mein Tag war gerettet! Ich finde es GROSSARTIG, dass die Mundpropaganda funktioniert und die “alten” Bücher nicht in Vergessenheit geraten.
Auch deswegen würde ich gerne 100x WAS MICH FERTIGMACHT, IST NICHT DAS LEBEN, SONDERN DIE TAGE DAZWISCHEN für eine gute Leseaktion stiften. Wenn jemand diesbezüglich eine gute Idee hat, bitte melden. Danke.

PSS: Ein spontaner WM-Text…

DARUM KOMMT DEUTSCHLAND IMMER INS ENDSPIEL!

Inspiriert von dem Ehemann meiner Lieblings-Ex, der als Neuseeländer nach einem Kiwi-Spiel alleine über den Ring zog, dachte ich mir: Was der kann, kann ich auch! (Etwas, was meine Ex mir leider nicht bestätigt)

Nach dem dänischen WM-Aus, fuhr ich also vorhin ganz allein einen kurzen, spontanen „Rollerkorso“ auf dem Ring. (Ohne Hupen, weil ich das gegenüber den paar Kölnern, die noch einen Job haben, rücksichtslos fand.) Ich feierte  das Erreichen der WM-Endrunde auf meinem rot-weißen Roller mit ner dänischen Flagge. Ein Hammer! Voll emotional! Für mich. Sonst interessierte es keinen Schwanz. Bzw., einen…

An einer roten Ampel wurde ich von einem Fußgänger angesprochen, der eine Bierflasche und ein Deutschlandtrikot trug, und etwas angeschlagen wirkte. Wahrscheinlich seit Gestern auf dem Heimweg.

Er fragte, was ich da mache.

Ich sagte: Feiern.

Er fragte: Was.

Ich sagte: Dass meine Dänen bei der WM waren.

Er guckte komisch und erinnerte mich daran, dass wir soeben verloren hätten, wir wären raus.

Das konnte ich nur bestätigen und erinnerte ihn zugleich daran, dass wir vorher dabei gewesen waren, und davor hatten wir nicht nur die WM-Quali überstanden, sondern das auch noch auf Platz eins, vor Portugal und noch wichtiger, vor Schweden.

Er nickte: Aber ihr seid heute ausgeschieden.

Ich nickte: Aber bis heute waren wir dabei.

Danach wirkte er etwas ratlos, also nahm ich mir, trotz Grünphase, die Zeit ihm zu erklären, dass wir zwar ausgeschieden wären, aber das, dank den Italienern, an einem perfekten Tag. Morgen würde die gesamte Weltpresse über Italien herfallen und uns vergessen. Etwas, woran man sich als kleines Land gewöhnt, was bei Siegen schade ist, aber bei Niederlagen durchaus Vorteile hat. Keine mediale Demütigung.

Mein Gesprächspartner, der sich Podolski auf dem Trikot geflockt hatte, also eigentlich was für Loser übrig haben musste, sagte: Aber ihr seid gegen Japan rausgeflogen.

Ich nickte. Die Japaner waren heute besser. Nächstes Mal sind wir wieder dran.

Damit konnte er nichts anfangen, immerhin gab es ja keine Garantie, dass wir nächstes Mal weiterkommen würden…

Also gut. Ich holte mal so richtig aus: In Dänemark leben 5 Millionen Menschen. Wir können nicht erwarten, uns für jedes große Event zu qualifizieren. Wir haben meistens nur 5-6 internationale Klassespieler und davon sind meistens mindestens zwei verletzt oder in der Bette-Ford-Klinik, da kann man nicht erwarten Weltmeister zu werden, darum sind wir realistisch und freuen uns überhaupt dabei zu sein. Manche meinen ja, dieser Pragmatismus hat Skandinavien erst groß gemacht, uns unsere Identität gegeben, unser Mentalität, die uns zum Vorreiter in ökologischen Technologien, Emanzipation und Demokratie gemacht haben, und darum würde ich heute feiern, denn in Dänemark darf man noch ein Spiel verlieren. Klar, freuen wir uns mehr über einen Sieg, aber der olympische Gedanke ist uns noch nahe – und das ist wichtig und gut.

Während ich auf Polle einredete, fuhren etliche Autos vorbei und ich musste einiges an Kölscher Herzlichkeit einstecken: „Kopf Hoch!“ „Dänen lügen nicht!“, „Et kütt, wie et kütt!“, „Verpisst euch von der Fahrbahn!“

Ich beendete meinen Vortrag in aller Ruhe und fragte meinen Podolskifreund ob er alles verstanden hatte. Er nickte verständnisvoll und sagte: Ihr seid raus. Wir nicht. Er klang zufrieden.

Und in dem Moment verstand ich, warum Deutschland immer ins Endspiel kommt.

(Nachtrag: Spanien hat leider, aber verdient, meine Aussage massakriert…)